Über den Stufen hatte man eine neue Mauer hochgezogen. Nur das, was der Bauherr von außen sehen konnte, war wirklich eine Mauer (siehe Foto). Dann hat man eine zweite Mauer unter dem Fenster hochgezogen und zwar innen. Der Zwischenraum wurde mit Sand, Dreck und Erde gefüllt und mit losen Steinen. Er wirkte wie ein Schwamm und sog von der Stelle weiter rechts im Bild, wo man einfach auf die alten Steine der Mauer zur Straße draufgemauert hatte, wie ein Schwamm. Sämtliche Feuchtigkeit wurde so entlang der gesamten Wand nach innen gesogen und führte zu Schimmel und so weiter.

Über den Stufen hatte man eine neue Mauer hochgezogen. Nur das, was der Bauherr von außen sehen konnte, war wirklich eine Mauer (siehe Foto). Dann hat man eine zweite Mauer unter dem Fenster hochgezogen und zwar innen. Der Zwischenraum wurde mit Sand, Dreck und Erde gefüllt und mit losen Steinen. Er wirkte wie ein Schwamm und sog von der Stelle weiter rechts im Bild, wo man einfach auf die alten Steine der Mauer zur Straße draufgemauert hatte, wie ein Schwamm. Sämtliche Feuchtigkeit wurde so entlang der gesamten Wand nach innen gesogen und führte zu Schimmel und so weiter.

Zur Straßenseite wurde in den 70er-Jahren nicht isoliert mit Plastik etc.

Sondern einfach nur eine Mauer hochgezogen, wo früher der Eingang zum Altbau war  (die Stufen sind deutlich auf dem Foto zu erkennen).

Und auf die alte Mauer bzw. die Stufen einfach draufgemauert (ganz nach dem Motto: sieht ja keiner).

Man sieht es doch später. Und zwar an der Wand.

Dadurch, daß man nicht isoliert hat und dazu noch den Raum zwischen den beiden Mauern, der neuen Innenmauer und der auf die alte Mauer draufgesetzte Außenmauer den Zwischenraum mit Sand und Dreck gefüllt hat, sog sich alles mit Feuchtigkeit voll.

Und obwohl man hätte den Platz (anstatt für Sand und Dreck) nutzen können für eine Bank, besonders, da unten noch eine weitere Schwelle aus Beton war, die es unmöglich machte, dort einen geraden Boden zu plätteln, hat man einfach eine zweite Mauer gezogen, sogar unter dem Fenster. Und dazwischen mit Sand und Dreck gefüllt.

So war das Fensterbrett sehr hoch (wenig Licht) und sehr breit (wenig Licht ließ es rein) und der Raum wurde kleiner.

Aktuell werden alte Steine unter der Mauer unter dem Fenster rausgeholt, z. b. gespalten, z. T. mit Bohrmaschine angebohrt und dann zerschlagen.

Alles in allem eine Kleinarbeit aber man kommt Stück für Stück voran.

Was erfreulich ist bzw. sehr erfreulich ist, daß die Teile der Wand, die bereit von der zweiten Mauer befreit wurden und von dem schwammartig Feuchtigkeit aufsaugenden Sand, daß dieser Teil der Wand trocken geblieben ist.

Sowohl im Herbst, als auch im Winter als auch im Frühling jetzt.

Die Wand kann wieder atmen. Außerdem ist der Feuchtigkeitsleiter und Feuchtigkeitsspeicher aus der Mitte der Wand entfernt.

Wie der Eiter aus einer Wunde, sodaß die Wunde nun verheilen kann.

CIMG6179 hier kommt mal eine Sitzbank hin... CIMG6180 Hinter der letzten Mauer beginnt die Straße - eine Nachbarin hat Angst, daß die Straße einbricht CIMG6181 Stück für Stück altes Mauerwerk rausgeschlagen CIMG6177 mit schwerem Gerät alte Steine raus

eine zweite Mauer wurde gemauert und der Rest mit Sand, Erde und Dreck aufgefüllt...

eine zweite Mauer wurde gemauert und der Rest mit Sand, Erde und Dreck aufgefüllt…