Gips wird seit Jahrtausenden im Bauwesen benutzt.

Ein Grund dafür dürften auch seine positiven Eigenschaften für das Raumklima sein.

Denn Gipsputz oder Gipsplatten (die auch verputzt sein können mit Gips) hält die Luftfeuchtigkeit in einem Raum stets in einem für den Menschen angenehmen Bereich.

Gipsoberflächen wirken feuchtigkeitsregulierend ähnlich wie Lehm. Gips kann große Mengen Feuchtigkeit aufnehmen und im Anschluß in dosierten Mengen wieder absondern.

Die Luftfeuchtigkeit wird von Gipsplatten oder Gipsputz gespeichert und bei niedriger Luftfeuchtigkeit – langsam – oder bei einem Feuer – schneller – wieder abgegeben.

Aufgrund dieser regulierenden Wirkung auf die Luftfeuchtigkeit ist Gips bauphysiologisch für das Raumklima ein idealer Baustoff.

Lesen Sie auch Teil 1: Gips und Brandschutz