Hier sehen Sie, wie aus einer häßlichen, weißgestrichenen Preßspantür aus den 70ern eine schöne neue Türe im Landhausstil geworden ist. Noch dazu mit einer Hutablage.

Hutablage und HaustürDas Doppelverglasungsfenster stammt aus Chur von einem Hausbesitzer, der meinte, es sei sinnvoll, sein Geld dafür zu investieren, nun eine Dreifachverglasung einzubauen wegen der Fördergelder.

Es wird ja heutzutage allgemein bezweifelt, daß diese Maßnahmen – auch in Hinsicht auf die Umwelt (was kostet die Herstellung solcher Fenster und was bringt sie an Einsparung?) sinnvoll sein können.

Wie dem auch sei: Die Preßspantüre wurde mit einer Stichsäge behandelt und ein Loch hineingeschnitten, daß groß genug war, um die Scheibe einzufügen.

Und dann Echtholz außen und innen angebracht und Leisten. Das ganze mit Leinöl behandelt.

Alle, die die Türe bisher gesehen hatten, fanden sie schön.

Und: Die Umwelt wurde geschont. Nicht wurde einfach herausgerissen und neu gekauft, sondern es wurde renoviert und dabei noch überdies Altes verwertet (2-Fach-Verglasungs-Scheibe).

Ganz nebenbei hätte auch der Einbau einer neuen Haustüre darüberhinaus nicht nur Umwelt, sondern auch Portmoneh (portemonaie) belastet.

So haben alle nur gewonnen:

– die Kreativität

– jemand, der in Chur ein Fenster nicht entsorgen muß

– die Umwelt

– die Geldbörse

– und die Authentik