Bei Sachen, die länger halten sollen lohnt es sich, Produkte zu kaufen, deren Metalle veredelt sind oder sogar eine Metallveredelung vornehmen zu lassen.

Bei der “Haltbarmachung” von Metallen gibt es eine ganze Reihe von Verfahren.

Zum Beispiel Elektropolieren oder auchFeuerverzinkung, die Stahl widerstandsfähig gegen Rost macht.

Was nicht immer sinnvoll ist, zum Beispiel bei Armierungseisen nicht.
Denn hier soll der Stahl rosten.

Das ist auch der Grund, warum man auf Baustellen immer verrostete Stahlgitter für Armierungen sieht.

Der Grund, warum hier der Stahl gerne rosten soll, ist, daß sich so das Metall mit dem Beton verbindet.
Ich habe sogar schon einmal die Farbe von Trägern aus Stahl abgekratzt, die lackiert waren, weil ist sie einbetonieren wollte im Mauerwerk und wußte, daß sie so besser verankert sind.

Hier legte ich die Stahlträger sogar draußen in ein Wasserbad in eine Regentonne bis sie rosteten.

Normalfall ist, daß keine Korrosion erwünscht ist

Aber der Normalfall ist natürlich, daß man eben gerade nicht will, daß Eisen oder Stahl rostet. Etwa bei einem Treppengeländer. Oder an einem Auto natürlich auch.
Dort will man es auf keinen Fall, daß Rost kommt.

Auch bei Balkongeländern und Stahlträgern, die nicht einbetoniert sind, sondern offen an der Luft liegen wie z. B. bei nachträglich an ein Haus angebauten Balkonen, die auf solchen Stahlträgerkonstruktionen basieren, will man keinen Rost.

Und daher lohnt sich hier die Metallveredelung.

Auch Dachrinnen sind aus genau diesem Grund, weil das Metall haltbarer ist, veredelt.

Präziser und hochwertiger: Elektropolieren

Wer noch höherer Qualität braucht, der setzt auf Eletropolierung.

Elektropolieren verbessert wie kein anderes Metallveredelungsverfahren die Oberfläche.

Und ist zudem preisgünstig.

Neben einer verbesserten Korrosionsbeständigkeit wird auch eine erleichterte Reinigung erzielt, weil durch das Elektropolieren die Oberflächte glatter wird.

Und das ohne mechanisch einzuwirken, also etwa zu schleifen.

Auf der Oberfläche kann sich aufgrund der Glattheit auch weniger gut unerwünschter Belag bilden, denn er haftet nicht, weil scharfe Kanten der Oberfläche beim Elektropolieren geglättet wurden.

Somit schützt das Verfahren nicht nur vor Rost (Korrosion) sondern auch vor Verschmutzungen.

<a href="https://www.alube.de/elektropolieren/">www.alube.de</a>

So werden Metallteile elektropoliert (Bild: www.alube.de)

Wegen der hohen Präzision (weil eben nicht geschliffen wird, sondern elektronisch eingewirkt wird auf das Metall), wird das Verfahren sogar in der Luft- und Raumfahrtechnik eingesetzt.

Aber auch bei Innenausbau und Architektur oder sogar bei Haushaltsgeräten kommt dieses gehobene Verfahren zum Einsatz.

Überall, wo Wert auf gute Optik gelegt wird, zum Beispiel auch bei Fassadenblechen.

Und wegen der optischen Aufwertung des Werkstücks kommt das Verfahren auch in der Schmuckindustrie zur Anwendung.

Was freilich für einen Heimwerker weniger von Interesse ist, aber als Fußnote erwähnt werden soll, weil man dann versteht, wie geglättet Oberflächen mit dem Verfahren werden, wenn man sogar in der Schmuckindustrie damit arbeitet.