Echtholzmöbel und Vertäfelungen, besonders Arvenmöbel oder Arventäfer sehen nicht nur schön aus, haben eine lebhafte Maserung.

Sondern sind auch bekannt für ihre wohltuende Auswirkung auf das Befinden des Menschen.

Hierzu gibt es sogar Studien. Denn Arvenholz enthält unter anderem ätherische Öle, die unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden fördern.

Außerdem riecht es angenehm nach Wald im Sommer.

Wohl auch darum halten sich viele Menschen gerne in schönen Arvenzimmern auf. Oder sind gemäß Studien die Leistungen von Schülern besser in Klassenräumen mit Echtholz anstatt mit Preßspan (meist noch mit Kunstharzlacken gestrichen usw.).

Arve – die “Königin der Alpen”

Und auch daher fühlt man sich nicht nur wohler, sondern schläft man gemäß Studien auch angenehmer und tiefer in Echtholz-Räumen.

So spart ein Arvenbett laut Joanneum durchschnittlich ca. 3.500 Herzschläge pro Tag, was ungefähr der Anzahl der Herzschläge einer Stunde enspricht.

Arvenholz sorgt also für einen tiefen und entspannenden Schlaf.

Unverständlich

Was ich persönlich nicht verstehe, aber was man immer wieder sieht, sind Echtholz-Produkte, die außen Echtholz-Anschein erwecken und auch haben, die aber dann innenm billigsten (und für Raumklima und Gesundheit schädlichen) Preßspan haben.

So gesehen bei einem Engadiner-Schrank aus einer engadiner Schreinerei.

So gesehen bei einem (zudem laut Verkäuferin im Originalpreis extrem teuren) Federkern-Schlafsofa.

“Befreiung”

Eine Arvenbank habe ich nun von Preßspan befreit.

Innen hatte man billigstes Preßspan verarbeitet. Ich verstehe nicht, wie man bei einer vielen tausende Franken teuren Zirbenbank innen – und dies nur um ein paar Franken mehr Gewinn zu machen – als Schreinerei dann dort, wo man es nicht sieht, im Unterbau, Billigstspanplatten einbauen muß.

Also raus damit und ersetzt durch Echtholz,. auch, wenn wieder nicht ganz stilecht nur aus Nadelholz.

Denn zwar sieht man das nicht, wenn die Kissen aufliegen, aber Preßspan ist für die Gesundheit schädlich und dünstet seine Klebstoffe aus, mit denen er zusammenklebt (gepreßt wurde).

Preßspanplatte raus und Hölzer zugesägt für Unterbau:Arvenbank: PreßspanZusägen der Hölzer im Nachbarraum (lärmsensible Nachbarn…)

Zusägen der Hölzer EchtholzIm Mittelteil ist noch ein Unterbau nötig:

Im Mittelteil ist noch ein Unterbau nötig.Verschrauben des Mittelteils nach Bohren der Löcher für die Schrauben… Verschrauben des Mittelteils nach Bohren der Löcher für die Schrauben... Unterbau fertig…

Unterbau fertig... Polster können wieder aufgelegt werden…

Polster können wieder aufgelegt werden... Jetzt fragt sich nur noch: Welches Polster ist schöner?

Das originale in behsch (beige) oder ein knallig-rotes wie ganz unten im Foto das Ikea-Polster, was eigentlich zu einem Ikea-Stuhl gehörte.

Zumindest ist Ersatz da, falls mal eines kaputt-geht oder man die Farbe wechseln will.

Oringal-Polster ArvenbankErsatzpolster von Ikea