Das Heizen mit Infrarotheizung liegt im Trend.

Besonders, wenn es um das Ersetzen einer alten Elektroheizung geht.

Denn mit einer Infrarotheizung kann man – je nach Qualität der Heizung und je nach Einsatzgebiet – 60% und mehr an Stromkosten sparen.

Und weit mehr, wenn Sie sie einsetzen an Orten, die Sie bisher dauerbeheizt haben aber nur temporär brauchen wie z. B. das Bad oder ein Gäste-WC oder Gästezimmer etc.

Denn sie gibt sofort Wärme und Sie können moderne Infraheizungen mit dem Smarfon per Wifi an- und abschalten.

Der Stromverbrauch einer Infrarotheizung läßt sich sehr einfach und klar berechnen. Und somit auch die Ersparniß beim Ersatz einer Elektroheizung oder anderer Heizkörper.

Der Stromverbrauch einer Infrarotheizung läßt sich sehr einfach und klar berechnen. Und somit auch die Ersparniß beim Ersatz einer Elektroheizung oder anderer Heizkörper.

Wenn Sie vergleichen möchten mit den bisherigen Stromkosten und der möglichen Ersparnis, so nehmen Sie z. B. die Kosten des Verbrauchs für ein Stockwerk bisher oder eine Wohnung bisher.

Rechnen Sie nun die KW-Zahlen der Infrarotheizungen zusammen die Sie anschaffen möchten.

Und gehen dann genau so vor, wie wenn Sie den Stromverbrauch einer einzelnen Infrarotheizung berechnen würden. Und das geht so:

Stromverbrauch / Stromkosten einer Infrarotheizung berechnen

Den Stromverbrauch bzw. die „Stromkosten“ einer Infrarotheizung errechnen Sie auf einfache Weise.

Nehmen Sie die kW-Leistung der Infrarotheizung.

Und nehmen Sie diese mal der täglichen Einschaltzeit.

Also:

Leistung Infrarotheizung x Einschaltstunden pro Tag.

Den erhaltenen Wert in W oder kW dann mit der Heizperiode Ihrer Region / Klimazone multiplizieren.

Weil das Gebiet der Schweiz in verschiedenen Klimazonen liegt, kann das stark variieren.

Im Puschlav oder im Tessin etwa wachsen Palmen, Gebiete wie das Thurgau oder St. Gallen haben Wetterverhältnisse die dem deutschen Klima ähneln. Und hochalpine Gebiete wie in Graubünden das Engadin mit dem Berninagebiet oder Uri etc. haben natürlich viel längere Winterperioden und damit längere Heizperioden.

Auch schon im gleichen Tal sind die Heizperioden völlig unterschiedlich. Zum Beispiel liegt in den Skigebieten des Domleschg (Mutten, Präz / Sarn, Tschappina / Urmein und Feldis / Veuilden) noch Schnee während unten im Tal schon das Gras wächst.

Entsprechend sind auch die Winterheizperioden anders.

Es können in den südlichen Gebieten 140 Tage sein, in den hochalpinen Gebieten gut und gern auch über 240 Tage.

Die Anzahl der Tage multiplizieren Sie nun noch mit dem Preis, den Sie für ein kW Strom bezahlen müssen, sofern Sie keinen eigenen Solarstrom haben.

Im hochalpinen Gebiet sind die Heizperioden länger (Foto: Remo Maßat)

Im hochalpinen Gebiet sind die Heizperioden länger (Foto: Remo Maßat)