Heizen mit Holz hat viele Vorteile, besonders, wenn man mit richtigem Holz anstatt mit Preßholz von der Pelletindustrie heizt, also sich wieder abhängig macht von einem Lieferanten, der die Preise diktieren kann.

a)  Holz gibt gleich 3x Wärme:

  1. beim Herantragen aus dem Wald,
  2. beim Sägen oder Kleinern mit der Axt
  3. und natürlich beim Verbrennen
Gesägtes Holz gibt gleich mehrfach warm (Foto Remo Maßat)

Gesägtes Holz gibt gleich mehrfach warm (Foto Remo Maßat)

b) Heizen & Kochen gemeinsam in Einem

So kann man, wenn man die geeigneten Holzöfen gekauft hat im Winter und in den Übergangszeiten des Frühlings und Herbsts auch kochen und dies gratis nebenbei ohne zusätzlichen Energieverbrauch. So kann man z. B. Kartoffeln oder anderes Gemüse oder auch Fisch usw. usf. nebenbei beim Heizen kochen

c) Brennmaterial ist gratis

Und zudem ist das Brennmaterial, wenn man nicht faul ist, gratis. Sowohl für Waldbesitzer als auch für Leute, die keinen Wald haben. Denn bei letzteren bieten die meisten Gemeinden – zumindest in Graubünden auch kostenloses Losholz an.

Gerade der "Holzkanton" Graubünden hat im Überfluß Holz als Brennmaterial und das für nicht-faule Leute sogar gratis in der Regel (Foto: Wald in Feldis bei Rhäzüns)

Gerade der “Holzkanton” Graubünden hat im Überfluß Holz als Brennmaterial und das für nicht-faule Leute sogar gratis in der Regel (Foto: Wald in Feldis bei Rhäzüns)

d) Kostenlose Fitneß

Während andere Bildschirmarbeiter, Beamte, Städter und weitere Schreibtischmenschen, die kaum in die Natur kommen, zweifelhafte Fitneßstudio-Abos teuer bezahlen müssen um sich völlig sinnlos abstrampeln zu dürfen, kann derjenige, der mit Holz heizt kostenlos Fitneß erhalten.

Mehr noch: Er muß nicht nur schwachsinnig für ein Fitneßstudio-Abo zahlen, sondern er erhält noch Geld.

Indem er Heizkosten spart. Doppelter Gewinn. Finanziell und gesundheitlich.

Nicht nur wegen der Bewegung, die gratis ist.

Denn zudem ist ein Aufenthalt im Wald auch äußerst gesundheitsfördernd durch die gute Luft, das Waldklima und nicht nur aufgrund der Bewegung.

Im Gegensatz dazu ist das Klima / Raumklima in den meisten Fitneßstudios im Übrigen alles andere als gesundheitsfördernd: Lauter Plastik, Preßspanmöbel usw. usf.

Fitneßstudio gibt auch Muskeln, aber die Umgebung im Wald ist sicher um ein Vielvielfaches gesünder und sinnvoller

Fitneßstudio gibt auch Muskeln, aber die Umgebung im Wald ist sicher um ein Vielvielfaches gesünder und sinnvoller

e) Unabhängigkeit, Autarkie

Wer hat es noch warm, wenn der Strom ausfällt? Oder Rußland die Gaslieferungen nach Europa dank dem Verhalten der deutschen Kanzlerin Merkel und des der Nato einstellt?

Der Wärmepumpenbesitzer wäre bei einem Stromausfall im Kalten, denn Wärmepumpen brauchen besonders im Winter viel Strom.

Der Gasheizungsbesitzer wird irgendwann merken, was es heißt, von fossiler Energie, die aus fernen Leitungen wegen denen (Stellvertreter)-Kriege wie der Syrienkrieg zwischen den Großmächten geführt werden.

Und auch Öl kann Lieferengpässe haben, was wir spätestens in Europa seit den 70er-Jahren wissen, in denen die nutzlose Zeitumstellung eingeführt wurde.

Einzig der, der Holzöfen bei sich (zusätzlich) drin-hat, kann sicher sein, daß er immer im Warmen sitzt. (nebst dem, der auf Solarthermik setzt, auch der ist autark).

f) Umweltfreundlicher, nachwachsender Rohstoff

Holz wächst nach und ist CO2-neutral. Auch das ist ein Plus, ein ganz klares Plus.

Hier Infos vom Eidgenössischen Bundesamt für Umwelt zum Thema:

https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/wald/fachinformationen/waldzustand-und-waldfunktionen/holzproduktion/holzenergie.html

g) Verwaldung

Wer den denen glaubt, die in den 80er-Jahren das Waldsterben einführten und heute gegen Verwaltung kämpfen, der ist mit Holz sicher auch richtig gut aufgehoben. Denn in Ländern wie der Schweiz, Deutschland oder Österreich gibt es eine massive Vergandung mit anschließender Verwaldung, welche die gleichen Umweltorganisationen, die bis zum Jahr 2000 noch vor Waldsterben warnten, nun bekämpfen.

In den 80er-Jahren, 90er-Jahren bis hin zum Jahr 2000 machten die Lehrer den Schülern Angst, es würde keinen Wald mehr geben, wenn sie groß sind. Heute kämpfen die gleichen Lehrer und Umweltkonzerne gegen sogenannte "Verwaldung" (Bild: Briefmarke der staatlichen Bundespost Deutschlands von damals)

In den 80er-Jahren, 90er-Jahren bis hin zum Jahr 2000 machten die Lehrer den Schülern Angst, es würde keinen Wald mehr geben, wenn sie groß sind. Heute kämpfen die gleichen Lehrer und Umweltkonzerne gegen sogenannte “Verwaldung” (Bild: Briefmarke der staatlichen Bundespost Deutschlands von damals)

h) heimischer Rohstoff

Holz muß man nicht von weither holen wie Erdöl, Heizöl, Gas, Pellets usw. usf.

Wer mit Echtholz heizt, kann es billig oder sogar gratis (siehe oben) einfach in der Schweiz vor der direkten Haustür im Gemeindewald beziehen.

i) Eine andere Wärme

Angenehme Wärme. Wer einmal den Unterschied zwischen Strahlungswärme eines Ofend und einer Wärme einer 0815-Heizung gespürt hat, weiß, wie schön ein Ofen ist.

Und: Auch ein kleiner Ofen gibt schnell warm: