Auch ein Heimwerker kommt nicht umhin, bei manchen Umbauten auch Baufirmen oder Handwerker zu beauftragen.

Hier stellt sich die Frage nach der Garantie, wenn man später Mängel feststellt.

Dies geht nur innert 5 Jahren.

Stellen Sie danach Mängel fest, so können Sie nur dann gegen einen Architekten, eine Baufirma vorgehen, wenn der Mangel arglistig verschwiegen wurde. Hier beträgt die Verjährungsfrist dann 10 Jahre.

Dies ist in Art. 3711B. des Obligationenrechts geregelt. Hier heißt es:

Wirkungen / I. Pflichten des Unternehmers / 4. Haftung für Mängel / e. Verjährunge. Verjährung

1 Die Ansprüche des Bestellers wegen Mängel des Werkes verjähren mit Ablauf von zwei Jahren nach der Abnahme des Werkes. Soweit jedoch Mängel eines beweglichen Werkes, das bestimmungsgemäss in ein unbewegliches Werk integriert worden ist, die Mangelhaftigkeit des Werkes verursacht haben, beträgt die Verjährungsfrist fünf Jahre.

2 Die Ansprüche des Bestellers eines unbeweglichen Werkes wegen allfälliger Mängel des Werkes verjähren gegen den Unternehmer sowie gegen den Architekten oder den Ingenieur, die zum Zwecke der Erstellung Dienste geleistet haben, mit Ablauf von fünf Jahren seit der Abnahme des Werkes.

3 Im Übrigen kommen die Regeln für die Verjährung der entsprechenden Ansprüche des Käufers sinngemäss zur Anwendung.