Ein Wintergarten hat sehr viele Vorteile.

Im Winter wird die Sonneneinstrahlung eingefangen und gespeichert, man spart im Haus Heizkosten, wenn man einen Wintergarten vorbaut vor dem Haus.

Denn die Räume, die sich hinter dem Wintergarten befinden werden nicht nur aufgeheizt durch das, daß der Wintergarten die Wärme speichert, welche die Sonne besonders an sonnigen Tagen abstrahlt.

Sondern darüberhinaus schützt der Wintergarten auch an Tagen ohne Sonne.

Denn die hinter ihm befindlichen Räume / Wände dieser Räume kühlen natürlich viel weniger schnell aus. Sie sind nicht direkt der Außenkälte ausgesetzt, sondern hinter einem schützenden Wintergarten.

Beispiel eines Wintergartens. Hier ein moderner Wintergarten, der sicher keinen Garten- / Pflanzenliebhabern gehört. Aber man sieht, wie zusätzlicher Wohnraum gewonnen wird durch den Anbau eines Wintergartens.

Beispiel eines Wintergartens. Hier ein moderner Wintergarten, der sicher keinen Garten- / Pflanzenliebhabern gehört. Aber man sieht, wie zusätzlicher Wohnraum gewonnen wird durch den Anbau eines Wintergartens.

Auch für Pflanzenliebhaber ideal

Welchem Pflanzen- und Gartenliebhaber geht es nicht auch so, daß er im Winter seinen Garten vermißt?

Auch hier bietet der Wintergarten zahlreiche Vorteile, denn man kann einige bestimmte Pflanzen in ihm halten und hat das Gefühl, man sitze im Garten draußen wie im Sommer, denn meist sind Wintergärten ja verglast.

Wohnraumgewinn

Wintergärten sind zusätzlicher Wohnraum, Lebensraum.

Auch diesbezüglich ein Gewinn. Und sie werten die Liegenschaft auf.

Baubewilligung erforderlich

Einen Wintergarten darf man leider in der durchregulierten Schweiz nicht einfach so aufstellen bzw. anbauen.

Man muß hierfür eine Baubewilligung einholen.

Wohnraum schaffen, wo sonst kein Bauen möglich wäre

Je nach Baugesetz muß man Abstände, die größer oder geringer sind, zu Nachbarliegenschaften bzw. Nachbargrundstücken einhalten.

Und auch gibt es bei vielen Bauzonen sogenannte Ausnützungsziffern, die nur erlauben, in einem bestimmten Ausmaß den Boden zu bebauen.

Wer hier an die Grenzen des Baugesetzes stößt und keinen Wohnraum mehr bauen darf, kann allerdings je nach Bauzone und ihren Bestimmungen ein Schnippchen schlagen.

Denn:
Wo keine Wohnräume mehr angebaut werden dürfen, dürfen oftmals Balkone und Wintergärten dennoch angebaut werden.

Zudem sind für solche Anbauten die Grenzabstandsbestimmungen geringer.

Was noch zu beachten ist

Man muß hierbei allerdings beachten, daß man in den Wintergarten keine Heizung einbauen darf.

Sonst zählt er nicht mehr als Wintergarten und es gelten nicht die gesonderten Bestimmungen für Balkone, Terrassen und Wintergärten für den Anbau.

Beispiel:

Baugesetz der Gemeinde Tamins in Graubünden:

Bei der Gemeinde Tamins werden Wintergärten nur zu 50% an die Ausnützungsziffer angerechnet. Aber nur, wenn sie nicht beheizt werden. (Bildquelle Ausriß Gesetz: Tamins.ch)

Bei der Gemeinde Tamins werden Wintergärten nur zu 50% an die Ausnützungsziffer angerechnet. Aber nur, wenn sie nicht beheizt werden. (Bildquelle Ausriß Gesetz: Tamins.ch)

Wintergarten am historischen Altbau?

Jeder kennt solche historischen Häuser, die einem vorkommen als wären sie vom Bauherrn vergewaltigt worden.

Oftmals wird ein altes historisches Gebäude mit einem unpassenden Anbau verschandelt und man kann gar nicht hinsehen.

Man muß aber nicht bei einem alten Gebäude oder gar historischen Gebäude auf einen Wintergarten verzichten.

Auch hierfür gibt es bestimmte, stilistisch passende Wintergärten.

Wer zum Beispiel nach victorianischen Wintergärten sucht, der findet Wintergärten, die meist zu vielen Altbauten passen ohne alles zu zerstören im Hinblick auf die Optik.

Hier ein Beispiel eines solchen Wintergartens:

Einsprachen verhindern

Oft gibt es sogenannte Dorfkernzonen, bei denen die Bauvorschriften und Baugesetze rigide ausgelegt sind.

Man darf nur so bauen, daß das historische Ortsbild erhalten bleibt.

Auch hier ist ein optisch passender Wintergarten die Lösung, um Einsprachen zu verhindern bzw. zu verhindern, daß eventuell das Baugesuch sogar von vornherein von der zuständigen Gemeinde abgelehnt wird.