Vielerorts sieht man sie: Die gründlich gemähten Rasenflächen. Englischer Rasen heißt diese Rasenart und streichholzkurz und soll hierbei auch noch möglichst strapazierfähig gehalten werden.

Für die Natur schöner ist ein Rasen der mehr in Richtung Wiese geht und der nur ab und zu gemäht wird.

Nicht bloß Insekten freuen sich über die Blüten, sondern auch Igel und andere Nützlinge fühlen sie hier wohler.

Und weil grad heute Ostern ist, die Bemerkung: Auch der Osterhase kann die Ostereier dann besser verstecken…

Ein Rasen im englischen Stil ist mit Arbeit verbunden

Zudem macht ein standardmäßig dauergemähter Rasen auch viel Zusatzarbeit. Will man diesen Rasen perfekt haben, so muß man ständig „Unkraut“ herausrupfen, zum Beispiel Löwenzahn (aus dem man eigentlich wunderbar Salat machen kann).

Und soll der dauergemähte Kurzgras-Rasen gut aussehen, so muß man je nach Lage und Sonnenverhältnissen und Nässe Vertikulieren.

Sich es einfacher machen: Rasenroboter mit Selbstantrieb

Wobei: Wer keine Lust hat Rasen zu mähen und trotzdem einen Streichholz-Rasen englischen Stils will, der kann auch auf Rasen-Roboter zurückgreifen, die man immer mehr sieht und die leise vor sich hin schnurren im Vergleich zu herkömmlichen lauten Rasenmähern.

Rasenroboter nicht nachts und in der Dämmerung laufen lassen

Hierbei sollte man drauf achten, daß ein Modell ausgewählt wird, das keine Igel killt.
Und wer Feldhasenbebes und kleine Igel schonen möchte, sollte zwischen 18 Uhr und 8 Uhr nicht mähen raten Naturschützer.

Denn nachtaktive und dämmerungsaktive Tiere wie Igel rollen sich bei Gefahr ein und flüchten nicht vor dem Mähroboter.

Aber auch andere nacht- und dämmerungsaktive Tiere werden geschont wenn man nicht zu Nacht- und Dämmerungszeiten den Mähroboter fahren läßt. So zum Beispiel Amphibien, Reptilien oder auch Jungvögel.