Ein Boiler hat den Vorteil, daß man in Gemeinden, in denen die Stromanbieter beim Stromtarif einen günstigen Nachttarif haben, daß man dann das Warmwasser für Dusche, Küche, Waschbecken usw. usf. billiger aufheizen kann. Allerdings verliert der Boiler über die Stunden auch wieder von der Wärme, das heiße Wasser kühlt sich naturgemäß auch bei guter Dämmung des Boilers ab.
Ein Durchlauferhitzer erhitzt das Wasser nur, wenn es benötigt wird, somit kühlt es sich nicht ab vor dem Verbrauch.
Wer hier Strom sparen will duscht zu Zeiten des Niedertarifs, nach 22 Uhr in der Regel und bis 6 Uhr morgends. Was für Spätduscher und Frühduscher also.

Quelle: https://www.vielbad.de/magazin/durchlauferhitzer-oder-boiler/
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Auf der Webseite von AEG steht:
„Elektronische Durchlauferhitzer erzeugen ohne überflüssige Energieverluste und Aufwärmphase direkt warmes Wasser und liefern so einen enormen Beitrag zum effizienten Strom- und Wasserverbrauch.
Mit Hilfe unseres Sparpotential-Rechners errechnen Sie die Kostenersparnis, die Sie beim Einsatz eines elektronischen gegenüber einem hydraulischen Durchlauferhitzer haben.“
Auf der Webseite ist ein Sparpotential-Rechner für elektronische Durchlauferhitzer.
Entscheidend ist die Leistung
Kleine Durchlauferhitzer für ein Lavabo beginnen bei 2 kW (Kilowatt), die Leistungen von Durchlauferhitzern gehen in der Regel bis 27 kW.
Um Warmwasser am Wasserhahn einer Spüle oder einem Waschbecken zu erhalten reichen 2 kW völlig
Ab 20 bis 23 kW Leistung sind zirka 9 Liter Warmwasser pro Minute zu erwarten, die erhitzt werden können.
Mit 24 oder bis 27 kW werden alle, die richtig heiß Duschen wollen gänzlich zufrieden sein.
Die Publikation Bulletin kritisiert die bisherige Bewilligungspraxis:
„Warmwasser direkt elektrisch produzieren, obwohl nach der Sanierung eine Wärmepumpe in Betrieb sein wird? Ist das nicht pure Energieverschwendung? Nein, sagen die Autoren einer Machbarkeits- und Potenzialstudie im Auftrag von Allthisfuture, dem Innovationslabor von WWZ. Das Fazit der Studie: Bei vielen Wohnhäusern, die vor 1990 gebaut wurden, ist die Warmwasserproduktion mit elektronisch geregelten Durchlauferhitzern direkt bei der Zapfstelle eine sinnvolle und kostengünstige Sanierungsvariante. Der Energieverbrauch kann bei dieser Lösung bis zu 50% geringer sein im Vergleich zur heutigen Standardlösung, bei der das Warmwasser mit einer Wärmepumpe geheizt und über das bestehende, nicht gedämmte Zirkulationssystem verteilt wird.“
https://www.bulletin.ch/de/news-detail/wasser-direkt-mit-strom-heizen.html








