Wenn ein einem in eine Beton- oder Mauerwerk-Wand eingemauerte oder eingegossener Metalltürrahmen kaputt ist, etwa, weil die Türeinhängung, das Türband oben abgebrochen ist, ist das erstmal sehr unschön.
Metall-Türrahmen kosten ab 80 Franken im Bau- und Heimwerkermarkt.
Aber man kann ja nicht die Betonwand oder Mauerwerk-Wand rausspitzen um den Metalltürrahmen zu ersetzen.
Zudem stellt sich die Problematik, daß dann nichtmal garantiert die Zarge paßt und alles andere.
Abgesehen davon, daß in der betreffenden Wohnung oder in dem betreffenden Haus dann ein einzelner Türrahmen anders aussieht, weil man es nur schwer so hinbekommen wird, daß es hinterher gleich aussieht. Bzw. es gibt auf jeden Fall nochmals einen riesigen Aufwand, das optisch durch Streichen einigermaßen so hinzubekommen, daß es gut aussieht hinterher.
Türband von Metalltürrahmen anschweißen
Eine Alternative ist, die Türeinhängung anzuschweißen. Was mit einem Schweißgerät gemacht wurde aber dann nicht hielt.
Ein Kollege hatte es gemacht, der nicht soviel Erfahrung mit Schweißen hatte wie ich vermute.

Das Anschweißen des Türbandes des Metalltürrahmens hatte nicht wirklich geklappt
Metalltürrahmen-Band abflexen, im Anschluß Dübeln, Ersatzband eindrehen
Schließlich kam ich auf die Idee, das Teil abzuflexen, was ging.
Die Idee dahinter war, daß man doch eine Aufhängung für eine Holztür nehmen könnte und einen Dübel in die Wand machen kann und dann ist alles wieder gut.

Hier auf dem Foto nicht zu sehen: Mit der Flex zu arbeiten gibt einiges an Funkenflug. Die Flexscheibe sollte man nicht zu schräg halten, damit sie nicht kaputt geht.

Einfach abflexen, damit ist es nicht getan
Aber die Tür-Aufhängung war noch mit einer Metallplatte befestigt, die zwar locker war, also nicht mehr hielt aber sich hinter dem Bereich befand der weg-flexbar war.
Zum Glück war der Rahmen nicht sauber einbetoniert bzw. eingemauert und es gab einen Hohlraum, wo ich mit einem Hammer diese viereckige Metallplatte reinschlagen konnte.
Bzw. nach unten schlagen konnte.
So, daß man schließlich ein Loch bohren konnte. Worein gedübelt werden sollte.

Abgeflextes Türband, das angeschweißt nur kurze Zeit hielt.
Nach dem Abflexen des alten Türbandes konnte man ein Loch bohren und einen Dübel einbringen.

Dübeln nicht so einfach wegen Hohlraum, Türbänder nur in kurzer Ausführung erhältlich
Die Herausforderung allerdings war hier eben dieser Hohlraum und außerdem, daß Türbänder nicht in längeren Längen erhältlich sind trotz intensiver Suche im Internet.
Der Hohlraum, der sich als Segen erwies, weil man die Metallplatte dort reinschlagen konnte, war jetzt natürlich ein Negativum.
Denn ein Dübel, der 6 Zm. tief ist und von dem 3 Zm. in der Luft hängen hält kein Türband richtig in das eine schwere Preßspantür reingehängt werden soll später.
Also mit einer Dichtmasse erst alles aufgefüllt und dann den Dübel rein. Wobei der erste Dübel zu klein war, er mußte gegen einen anderen umgetauscht werden.

Problem: Auf Aushärtezeit bei Dichtmasse nicht geachtet
Die Dichtmasse, die hier verwendet wurde von mir, diese härtete auf einer Bronzestatue, welche auf einen Granitstein aufgebracht wurde, sofort aus. Man konnte die Bronzestatue schon am nächsten Tag nicht mehr entfernen, sie war festestens fixiert.
Allerdings härtete die gleiche Dichtpaste hinter dem Loch im Metall-Türrahmen überhaupt nicht aus.
Die ganze Prozedur ist nun schon über 3 Wochen her und die Tür kann immer noch nicht eingehängt werden. Die Dichtmasse bzw. der Kleber den ich eingebracht habe, trocknet einfach nicht.
Besser wäre wohl gewesen, etwas mit einer extrem schnellen oder zumindest schnell Aushärtezeit zu nehmen.

Eine gute Beton-Reparaturmasse hätte eine viel schnellere Blitz-Aushärtezeit gehabt. (Bildquelle: https://lager-betrieb.de/bodenreparatur-fuer-betonboeden)
Eine Masse wie man sie für eine Betonboden-Reparatur verwendet mit einer extrem schnellen Aushärtezeit wäre wohl eher das Mittel der Wahl gewesen. Und hätte auch gut fixiert im einbetonierten Metall-Türrahmen.








