Wer sein Brennholz trocken und gut belüftet lagern möchte, braucht keinen teuren Fertigunterstand. Immer mehr Privatpersonen bauen sich ihren Holzunterstand kurzerhand aus gebrauchten Europaletten. Wobei diese auch noch teuer sind und nicht abgegeben werden. Somit nimmt man einfach Einweg-Paletten statt teure Euro-Paletten.

Woher die Paletten?

Doch woher bekommt man die Paletten denn?
Ganz einfach nachfragen bei Metallverarbeitungs-Betrieben oder ähnlichen Firmen. Hier bekommt man sogar weit längere Paletten als die Euro-Paletten, nämlich welche mit 2,50 Meter Länge, wodurch man einen langen Holzunterstand für Brennholz bauen kann.

Und die Firmen sind sogar oft froh, wenn jemand die Dinger nimmt, weil sie damit nix anfangen können und sie entsorgen müssen.
Auch bei Druckereien oder Copy-Shops kann man fragen.

Für zwei bis drei Raummeter Holz reichen dann ein paar Stunden Arbeit und es kostet ein Budget von null Franken.

Auch ohne Bohrmaschine schnell erstellt

Die Konstruktion ist einfach:

Eine Paletten bildet den luftigen Boden.
Weitere Paletten werden hochkant zu den Seitenwänden verschraubt. Am einfachsten nimmt man dafür Winkel, kann aber auch mit Dachlatten oder Kanthölzern arbeiten. Halt, was man grad zur Hand hat.

Eine Rückwand braucht es nicht, denn die Paletten sind ja so breit, daß gut hintereinander je 40 cm lange Brennholz-Scheite hineinpassen.

Das Dach des Brennholz-Unterstandes

Wer im Intenet keine Wellbleche findet, die oft gratis zu bekommen sind, der kann einfach eine Folie für das Dach nehmen und darauf nochmals eine Palette oder eine Palette ohne die „Füße“ drauflegen.

Der untere Bereich des Brennholzunterstandes

Damit nicht alles fault ist es sinnvoll, unterhalb irgendwelche Natursteine oder andere Steine, die man zur Hand hat, unterzulegen, zum Beispiel Bodenplatten oder auch Mauersteine.

In der untersten Etage der Palette bzw. des Brennholz Unterstandes hat man zudem einen tollen Stauraum fùr Geräte wie eine Bügelsäge oder auch eine Heckenschere, eine Axt oder Ähnliches:

Wer sich den Bau visuell erklären lassen möchte, findet auf alternativen Videoplattformen zahlreiche anschauliche Anleitungen:

Die Vorteile liegen auf der Hand: keine Kosten, einfacher Auf- und Abbau und beste Luftzirkulation, damit das Holz schnell trocknet und schimmelfrei bleibt.

Fazit der vielen Selbermacher: Sogar ohne Bohrmaschine kann man mit einem Schraubenzieher und ein paar Metallwinkeln oder Nägeln und Dachlatten alles zusammen-zimmern.

(rm)