Eine Lösung für unansehnliche Dämmplatten-Fassaden, bei welchen hinter dem Putz und der aufgetragenen Außdenwandfarbe plötzlich die Konturen der meist rechteckingen Dämmplatten zu sehen ist, ist eine Fassadenverkleidung.
Falls die Wand trocken ist, kann hier Holz in frage kommen.
Oft ist aber das Problem, daß sich Dämmplatten vollsaugen mit Wasser. Was viele nicht wissen, ist, daß auch Styroporplatten sich vollsaugen mit Wasser. Sie sind nicht wasserdicht, im Gegenteil.
Dies mußte der Schreiber dieser Zeilen einmal feststellen als an einer unterirdischen Außenwand im Hang ohne vorherige Verschweißung von Teerrollen arbeiten wollte. Das Wasser aus dem Hang floß munter durch die Dämmplatten und man konnte nochmal von vorne anfangen.
Auch Dämmplatten aus Steinwolle saugen sich mit Nässe voll.
Also das gleiche Problem.
Abhilfe schaffen kann hier allenfalls eine Fassadenverkleidung aus Metall, so daß kein Wasser mehr reinkommt. Dies kann man im Sommer machen lassen wenn es länger nicht geregnet hat, wobei sich empfielt, die unteren Dämmplatten vorher zu öffnen und zu schauen, ob sich Wasser gestaut hat. Und wenn ja, diese gegebenenfalls auszutauschen.
Bedruckte Fassadenverkleidung
Groß in Mode sind ja gerade Wand-Tätowierungen, sogenannte Wand-Tattoos. Viele wissen nicht, daß man auch Außenwände gestalten kann.
Gerade wenn man unansehnlich gewordene Dämmplatten ohnedies verkleiden will oder muß, bietet sich ein Fassadendruck-Verfahren an für die Metallplatten.
Man kann sich seine Hausfassade beliebig gestalten.
Baubewilligung allenfalls erforderlich
Allerdings aufgepaßt: Große Veränderungen an der Fassade bedürfen vorherig in den meisten Gemeinde-Baugesetzen einer Baubewilligung.
Denn es könnte ja sein, daß dem lieben Nachbarn nicht gefällt, was Sie vorhaben…
Bild oben: Eine Fassadendruckerei (Quelle: https://www.indula.de)








