Solarpanels für den Balkon oder den heimischen Garten erleben ein reges Interesse.
Mieter dürfen diese ohne Bewilliung auf dem Balkon (aber nicht vor der Balkonbrüsting) aufstellen. Es braucht bei letzterer Variante zwar keine behördliche Bewilligung aber die des Vermieters.

Auch Eigentümer müssen das Reglement der Stockwerkeigentümergemeinschaft beachten.

Vorsicht vor „Plug & Play“

Die Idealvorstellung ist: Man steckt alles in die Steckdose, stellt die nicht fest-installierten Solarpanels auf dem Balkon tagsüber auf und nutzt den Strom im Haushalt.

Mobile Solarpanele werden auch als steckfertig, sogenannt Plug-&-Play-abgeboten. In der Schweiz sind solche Solarpanele bis zu einer Leistung von max. 600 Watt erlaubt.

Sie kann man einfach in die Steckdose stecken und sie helfen Sparen bei der Stromrechnung.

Dennoch sind sie nur bedingt sinnvoll wenn nicht gar Schwachsinn: Denn gerade dann, wenn es zu einer Strommangellage und in der Folge zu einem Stromausfall kommt (Neudeutsch „Bläckaut“), dann schalten sie sich automatisch ab.

Wer also auf Solarbalkon oder bei einem anderen Anbieter so etwas kauft, sitzt bei einem Stromausfall trotzdem ohne Strom da.

Autonome Solarstationen, Inselanlagen

Mittelgroße Solarstationen, auch Inselanlagen genannt, die autonom vom Stromnetz sind und sich nicht abschalten bei einem Stromausfall wie die „Plug&Play“-Hausfrauen-„Anlagen“ sind hier besser.

Mit 2.000 bis 3.000 Watt und 2 bis 3 Kilowattstunden (kWh) können mehrere Haushaltsgeräte über Stunden und sogar Tage versorgen.

Akku austauschbar

Es gibt Geräte, die so wie leider „moderne“ Smartfons zum Wegschmeißen sind sobald der Akku verbraucht ist.

Daher sollte man darauf achten, daß man ein Gerät hat, bei dem der Akku entweder separat (etwa als Autobatterie) ist oder einfach austauschbar. Wobei letzteres auch nichts nützt wenn der Hersteller nach einigen Jahren nicht mehr vorhanden ist.

Garantie-Dauer bzw. Nutzungsdauer

Manche Hersteller geben 5 Jahre oder länger Garantie. Manche auch weniger.

Das ist also der Zeitpunkt den sie für die Lebensdauer halten.

Wenn man bedenkt, daß nicht an jedem Tag Sonne scheint, vor allen Dingen nicht im Winter und man so mehrere Solarmodule dazukaufen muß um an Tagen mit weniger Sonne richtig laden zu können sind die Kosten der Anschaffung so hoch, daß innert 5 Jahren keine Amortisation möglich ist.

Wo kaufen?

Wer in Europa kauft, zahlt wegen der umstrittenen Rußland-Sanktionen, wie wirtschaftlich den USA nützen, Rußland sogar auch, aber Europa schaden, für die gefragten Solarstationen sehr viel mehr Geld als wenn man direkt in China bestellt.

Allerdings muß man die Bewertungen der chinesischen Lieferanten genau ansehen und die Lieferzeiten beachten und auch überprüfen, ob Verzollung inklusive ist oder nicht.

Preis-Beispiele

bluettipower.eu/products/ac50s

Momentan werden Holzöfen aber auch Solarstationen angeboten. Aber oft zu Mondpreisen.

Daher gilt: Preisvergleich vornehmen.

Bei Solarpanelen ist die Leistung entscheidend.

Beispiele von Angeboten / Angebotsvergleich:

Im Shop von Fehr St.  Gallen kosten 200 Watt über 630 Franken:

shop.fehrbraunwalder.ch/?q=Ecoflow&srv=search

Bei Pearl 4x 200 Watt 1.940 Franken.

pearl.ch/de/4er-set-flexible-solarmodule-fuer-mc4-salzwasserfest-200-watt-ip67-zx3348.html?refID=354&gclid=EAIaIQobChMIhc2vo9Dr-wIVRACLCh2oLgI1EAYYASABEgL4oPD_BwE